Kein guter Tag gegen Blau Weiß Erfurt II

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Salamander gegen Blau Weis Erfurt

In den letzten beiden Spielen sahen wir eine 2:3 Niederlage, in einem Spiel, in dem die Werningshäuser klar die stärkere Mannschaft waren. Direkt darauf folgte ein 4:1 Sieg gegen einen spielerisch überlegenen Gegner. Zwei Spiele, in denen das Ergebnis nicht zum Spielverlauf passen wollte. Leider muss man sagen, dass man das über die 0:3 Niederlage am vergangenen Sonntag nicht behaupten konnte. Die Erfurter nahmen hochverdient drei Punkte aus Werningshausen mit.

 

Ausgeglichene erste Halbzeit

Dabei ließ sich das Spiel trotz einiger wichtiger Ausfälle, gerade in der Offensive, ganz gut an. Die Erfurter brachen bereits in den ersten Minuten zwei Mal gefährlich über Links durch, aber auch Heimmannschaft konnte sich nennenswerte Momente vor dem gegnerischen Tor erarbeiten. Sowohl Kevin als auch Steven Triebel trafen jedoch jeweils nur das Außennetz.

Pascal, der für den ausgefallenen Benny von Beginn an spielte, hatte gleich zwei Mal die Chance einzunetzen. In der 17. Minute schraubte er sich nach einer Ecke am höchsten, wuchtete den Ball jedoch per Kopf am Tor vorbei. Der Ecke vorausgegangen war ein ausgesprochen sehenswerter Seitenwechsel durch Lukas, präzise über gut 45m in den Lauf von Christian Becke.

Die zweite Chance hatte Pascal dann per Fuß nach einem guten langen Ball. Der Abschluss des Werningshäuser Angreifers aus 15m zentraler Position, war dann jedoch eindeutig zu schwach, um den Torwart vor größere Probleme zu stellen.

Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel noch ausgeglichen mit Chancen und vor allem Halbchancen auf beiden Seiten. Ein Tor sollte aber in der ersten Halbzeit nicht fallen.

 Stärkere Erfurter und schwache Hausherren

Die zweite Halbzeit begann denkbar schlecht für die Werningshäuser. Bereits vier Minuten nach Wiederanpfiff gelang es der Hintermannschaft nicht, einen langen Ball entscheidend zu klären. Der zweite ball wurde dem Erfurter Angreifer direkt vor die Füße serviert, der dann keine Probleme mehr hatte, das Spielgerät im Netz unterzubringen.

Zwar versuchte Kevin zehn Minuten später eine Antwort per Distanzschuss zu geben, aber der Ball verfehlte sein Ziel knapp. Das 0:1 gab dem Spiel nun seine Richtung.

Dabei gab es doch noch Grund zu hoffen. Sowohl, weil der heute starke Heimtorwart einen Elfmeter in der 60. Minute parierte, als auch, weil Werningshausen immer wieder vor dem gegnerischen Strafraum auftauchte. Letztlich fehlte der Offensive heute aber die Durchschlagskraft. Der berühmte letzte Pass blieb aus oder war zu unpräzise gespielt. So blieb es in der Regel bei Halbchancen und die Erfurter konnten die Führung halten und in Minute 72. Sogar noch ausbauen.

Auffällig oft kamen die Erfurter über die linke Seite, was wohl auch daran gelegen haben mag, dass unser Rechter Verteidiger zusehends bemüht war, die Lücken in der offensive zu schließen. Und so verwundert es auch nicht, dass das 0:2 über Links eingeleitet wurde. Nach einem schönen Pass ließ der Erfurter Angreifer gleich zwei Verteidiger alt aussehen und verwandelte souverän.

Zehn Minuten später wurde ein weiterer Erfurter bei einem Eckball vollkommen vergessen. Der Angreifer der Gäste konnte so gänzlich unbedrängt per Kopf den Endstand von 0:3 herstellen.

In der Folge bemühten sich die Hausherren sichtlich um den Ehrentreffer, konnten aber nicht mehr entscheidend zum Tor der Gäste durchbrechen.

Vorn harmlos und hinten etwas wackelig

Unterm Strich nehmen die Jungs von Blau Weiß Erfurt II vollkommen verdient drei Punkte aus Werningshausen mit. Der SFC spielte zwar gerade in der ersten Halbzeit nicht wirklich schlecht, konnte aber heute in entscheidenden Bereichen nicht überzeugen. Der Offensive fehlte es sichtlich an Ideen und Präzision. Das Spiel zum 16er überzeugte zwar meist, beim letzten Pass war aber dann auch Schluss. Die defensive hingegen zeigte sich heute nicht in der gewohnten Souveränität. Zu häufig gelang es den Erfurtern, die Abwehr zu überspielen oder vielversprechende zweite Bälle zu provozieren.

Nichts desto trotz haben wir uns in unserer ersten Kreisliga-Saison im Mittelfeld festgesetzt. Der Klassenerhalt scheint vorerst nicht in Gefahr und tatsächlich besteht sogar noch die realistische Chance, weitere Plätze nach oben zu klettern und die Saison in der oberen Hälfte der Tabelle zu beschließen. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg auf dem am nächsten Wochenende Lache II in Erfurt auf uns wartet. Im Hinspiel konnte der SFC mit 2:0 gewinnen. Hoffen wir, dass es am Sonntag ähnlich ausgehen wird.

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